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zum ANGEBOT Bildungsgang "Literarisches Schreiben"

 

 


 

Infoabend zum neuen Bildungsgang literarisches Schreiben
am Montag, den 1. Dezember um 18 Uhr, EB Zürich
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Das Team stellt sich vor mit dem konkreten Programm: Barbara Geiser (experimentell), Viola Rohner (szenisch), Ruth Schweikert (erzählend) und Rolf Hermann (lyrisch). Leitung: Peter Morf

Anmeldeschluss am 17. Januar 2015
Beginn des Bildungsgangs: 7. März 2015, Dauer 3 Semester, Finissage im Oktober 2016
Beiliegend die Broschüre mit den aktuellen Daten.

 


10. Lehrgang literarisches Schreiben 2013_14

mit Barbara Geiser (experimentell), Peter Morf (erzählend), Viola Rohner (szenisch), Rolf Hermann (lyrisch):

Teilnehmende: Tobias Bauer, Kathrin Berger, Barbara Jenni, Adrian Läubli, Iris Muhl, Mirjam Neidhart,
Eva Nyffenegger, Peter Ochsner, Nicolò Paganini, Nele Pintelon, Daniela Poschmann, Iris Stucki

Finissage des 10. Bildungsgangs Literarisches Schreiben am Samstag, den 25. Oktober
in der Aula der EB Zürich von 13 bis ca. 18 Uhr im Rahmen von «zürich liest»
Sehen und hören, in Szenen und Geschichten eintauchen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bildungsgangs Literarisches Schreiben der EB-Zürich laden zur Finissage des eineinhalb Jahre dauernden Bildungsgangs ein und geben Einblick in ihre Abschlussprojekte:
in Theaterstücke, Hörspiele, Romane, Kurzgeschichten, Gedichtzyklen und Spoken Word Poetry.
Eine Vielfalt der literarischen Formen erwartet Sie!
Beiliegend das Programm zum Ablauf

> Rückblick auf die Lehrgänge 1 bis 9

> 9. Lehrgang
> 8. Lehrgang
> 7. Lehrgang
> 6. Lehrgang
> 5. Lehrgang
> 4. Lehrgang
> 3. Lehrgang
> 2. Lehrgang
> 1. Lehrgang
> Lesefest 2010
> Bücher von Absolvierenden



9. Lehrgang (2011 - 2012)

Einblicke und Porträts von der Finissage des 9. Bildungsganges vom Samstag, den 22.9. 2012
mit Beatrice Akeret, Barbara Gavez, Eva Halter, Beatrice Hänggi, Ursula Hänni, Anita Kendzia, Georg Liebig, Martina Meienberg, Dorothee Plancherel, Ursula Regez, Barbara Rindisbacher, Jörg Roos und Brigitte Süess.
angeleitet von Ingrid Fichtner, Barbara Geiser, Viola Rohner und Peter Morf
> Gruppenbild
> ein Ohr voll Finissage: Totemügerli riloudid

> Texte zum Lesen
> Diashow und Download einzelner Bilder (für Teilnehmende); falls extern: Passwort anfordern bei pmorf


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8. Lehrgang (2009 - 2011)

Martina Bredemeyer, Fredy Bühler, Felicia Cavegn, Ursula Hildebrand, Mirja Lanz, Claudia Martin, Brigitte Mauerhofer, Monica Mutti, Eva Roth, Daniel Schellenberg, Doris Strütt, Erhard Taverna, Susanna Treichler, Heidi Zurbuchen

Die Schlussfeier fand am 26. März 2011 statt.

> Bilder (pdf)
> Texte zum Hören und Fotos zum Sehen auf mydrive (Benutzername: lesefest@pmorf; Passwort: lesen2010)
> Abschiedsrede von Carlo Sauter (pdf)

 

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7. Lehrgang (Frühling 2008 - Herbst 2009)

Laura Berchtold, Marianne Bürgi, Jolanda Fäh, Christine Hänggi, Anita Hunziker, Roger Jud, Fridolin Kurmann, Ivana Radmilovic, Karin Rizzi, Elisabeth Rüegg, Sabine Spengler, Veronika Suter

Die Schlussfeier fand am 26. September 2009 in der Aula der EB Zürich statt.

> Bilder


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6. Lehrgang (Herbst 2006 - Frühling 2008)

Pia Berla, Lisa Bionda, Eric Breitinger, Annette Frommherz, Barbara Geiser, Caroline Golec, Sabina Haas, Ruth Loosli, Sibylle Nebiker, Sandra Rauber, Rita Roedel, Helene von Gugelsberg, Jacques von Moos

Die Schlussfeier fand am 29. März 2008 in der CoalMine Book & Bar in Winterthur statt.

> Bilder (pdf)


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5. Lehrgang (Frühling 2005 - Herbst 2006)

Cécile Bächler, Katharina Bünger, Rosanna Carbone, Christine Frey, Bea Gugler, Murielle Kälin, Brigitte Märki, Nadja Schiller, Brigitte Spalinger, Susanna Steiner, Manuela Tschofen

Die Schlussfeier fand am 30. September 2006 statt.

> Bilder (pdf)


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4. Lehrgang (Oktober 2003 - März 2005)

Verena Clement, Karin de Fries, Lisa Elsässer, Gabriela Graf, Anita Hansemann, Ursina Höhn, Gudrun Nyffenegger, Fredy Peter, Jolanda Piniel, Marcel Rüegg, Silvia Schäppi, Isabelle Seiler, Heidi Spiess

Die Schlussfeier fand am 19. März 2005 statt.

> Bilder (pdf)


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3. Lehrgang (Mai 2002 - Juli 2003)

Sabina Altermatt, Regula Buder, Mirjam Candan, Lea Gottheil, Christian Kaiser, Barbara Kopp, Edtih Matt, Ursula Meier Ruf, Manuela Mühlethaler, Silvia Reusser, Ute Ruf, Marli Rutz, Simone Thalmann, Irène Wintsch

Die Schlussfeier fand am 5. Juli 2003 statt.

> Bilder (pdf)


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2. Lehrgang (Mai 2001 - Juni 2002)

Susanne Fischer, Christin Gisler, Mitradevi Hänseler, Silvia Honegger, Erika Jacob-Nänny, Barbara Just, Franziska Loepfe Fessler, Gabriela Maass Leemann, Marianne Rohrer-Bürgin, Lis Schmidlin, Angela Weber, Heidi Went-Domeniconi

Die Schlussfeier fand am 29. Juni 2002 statt.

> Rede von Fritz Keller, Juni 2002 (pdf)


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1. Lehrgang (Mai 2000 - Juli 2001)

Absolvierende: Esther Baer, Gabi Ebnöther, Regina Frey, Antonia Latter, Olivia Ribaux, Susanna Schaer, Otto Scherer, Silvia Schlauri, Soraja Sonderegger, Astrid Spirig, Max Weber, Jan Weissenfels, Krystyna Zbojnowicz

> Rede von Peter Morf (Juni 2001)
> Gruppenfoto, Schlussfeier (pdf)


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Lesefest 2010

Fest mit bisherigen Lehrgangsteilnehmern zum 10-Jahres-Jubiläum des Bildungsgang "Literarisches Schreiben".

> Flyer zum Lesefest (pdf) und Plakat mit den Lesenden (pdf)
> Eröffnungsrede von Peter Morf (pdf) und Würdigung in EB Kurs Nr. 28_2010 (pdf)
> Texte zum Hören auf mydrive (Benutzername: lesefest@pmorf; Passwort: lesen2010)
> Programm der Lesungen (Word-Dokument).


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Bücher von Absolvierenden (A - Z)

 

Altermatt, Sabina

Nach einer beachtlichen Zahl von Krimis mit Verortung in Zürich hat Sabina Altermatt zwei Romane veröffentlicht:
Alpenrauschen, LimmatVerlag, 2008 und Fallhöhe, 2010, Ein Roman über das Leben der Mittdreissiger, voller aufgeschobener Entscheidungen, verpasster Chancen und ungelebter Träume.

Klassentreffen in den Bergen, fünfzehn Jahre nach der Matur. Was als Rundwanderung gedacht war, endet für drei Frauen und zwei Männer unfreiwillig in einer Berghütte. Marina, grosse Hoffnung und Liebling der Lehrer, hat einen fünfzehnjährigen Sohn und das Tal nie verlassen. Sandra lebt in Kanada und ist nach zehn Jahren erstmals wieder in der Schweiz. Eveline ist ein Kontrollfreak und hat die Auseinandersetzungen mit Marina, damals ihre beste Freundin, nicht verdaut. Adrian, Sandras Jugendliebe, versauert als Dokumentalist, obwohl er immer hatte Künstler werden wollen. Und Frido entspricht ganz dem Bild eines Anwalts mit Frau und zwei Kindern.
Eine lange Nacht beginnt. Während Adrian und Frido sich betrinken, erzählt Sandra, warum sie wirklich in die Schweiz gekommen ist, und Eveline lässt Marinas Intrigen, die sie vor fünfzehn Jahren gesponnen hat, auffliegen.

Sabina Altermatt ist vielseitig im literarischen Leben aktiv (mit Kolumnen, Kurzgeschichten Hörspielen, aber auch Engagements im ADS, Femme script).


 

Breitinger, Eric

Eric Breitinger hat im Herbst 2011 das Buch "Vertraute Fremdheit. Adoptierte erzählen" im Ch.Links-Verlag, Berlin 2011 veröffentlicht.

Der Autor, der selbst erst mit 24 Jahren seinen leiblichen Vater gesucht und gefunden hat, will mit diesem Buch die Sprachlosigkeit überwinden, herausfinden, wie sehr die Vergangenheit und die Adoptionserfahrung die Gegenwart bestimmen. Er hat dazu mit vielen Menschen gesprochen, die dieses Schicksal teilen.

> Link zum Buch


 

Devi, Mitra

Mitra Devi ist seit vielen Jahren als Krimiautorin produktiv und hat bereits eine stattliche Zahl von Büchern veröffentlicht. Sie hat den Lehrgang 2001 bis 2002 besucht, hat sich danach auch journalistisch weitergebildet.

Leseprobe aus "Seelensplitter - Nora Tabanis dritter Fall" (2010):

"Alruna war zornig. Am Anfang war alles noch gutgegangen, der Unmensch war tot. Sein Kopf war auf dem harten Boden zerschellt. Sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Er war der Erste. Weitere würden folgen."
Schreiend springt ein Firmenboss von einem Hochhaus in den Tod. Die Polizei geht von einem Unfall im Alkoholrausch aus. Doch die Sekretärin glaubt nicht daran und engagiert Privatdetektivin Nora Tabani. Diese entdeckt die Todesursache: eine Überdosis der Giftpflanze Alraune, die im Mittelalter als Teufelsdroge bekannt war und das Gefühl vermittelt, fliegen zu können. Keiner der Mitarbeiter trauert dem cholerischen Chef nach, und etliche haben ein Mordmotiv. Die Detektivin und ihr Partner Jan Berger kommen einem Waffenhandel in der Firma auf die Spur. Da stürzt erneut ein Opfer in die Tiefe. Währenddessen braut eine Frau in einem abgelegenen Bauernhaus weitere Gifttränke. Sie hält sich für eine Hexe und ist von Wahnvorstellungen besessen. Hat einer der Angestellten sie als Auftragskillerin angeheuert? Auf der Jagd nach der Mörderin dringt Nora Tabani in tiefste seelische Abgründe vor.

2012 ist mit "Der Blutsfeind" bereits der fünfte Fall mit Nora Tabani erschienen!

Weitere infos auf www.mitradevi.ch


 

Elsässer-Arnold, Lisa

Lisa Elsässer-Arnold hat in Leipzig das Studium im Literaturinstitut im Jahre 2009 abgeschlossen, vorher Besuch des Lehrgangs an der EB Wolfbach. Sie lebt in Walenstadt
Für ihre Gedichte erhielt Lisa Elsässer 2007 den Heinz-Weder-Preis, einen Werkbeitrag des Kantons St. Gallen sowie einen Beitrag der Zentralschweizer Literaturförderung.
Verschiedene literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, Literaturzeitschriften und in der »Neuen Zürcher Zeitung«. Ein differenzierter Porträt über sie ist zu finden in der Publikation »Skeptische Zärtlichkeit« (erschienen 2009 im Leipziger Literaturverlag).

Im Mai 2008 ist ihr Gedichtband »OB UND DARIN« im Verlag pudelundpinscher.ch erschienen, mit einem Vorwort von Martin Zingg.

Im Juli 2011 sind von Lisa Elsässerzwei neue Bücher erschienen:

»Die Finten der Liebe« / Prosa / Zytglogge-Verlag Bern (mit einem Begleittext von Werner Morlang)

sowie der Gedichtband »Genau, so sag es, genau so, sag es« / Gedichte / Wolfbach-Verlag Zürich (Vorwort von Norbert Hummel).


 

Fäh, Jolanda

Von Jolanda Fäh ist im Frühling 2009 ein Lyrikband erschienen; aktiv ist sie zudem im Orte-Verlag:

Wadenbeisser-Gedichte in fund-orte (orte-verlag 2009)
„es wolle ihr / so alle drei vier jahre nur / einmal gelingen / ein gedicht zu schreiben / ein anständiges / sagt sie“ — derart beginnt ein Gedicht von Jolanda Fäh. Natürlich spricht sie da zum Glück nur ironisch gebrochen von ihren Gedichten; denn dass ihr eine ganz eigene Poesie weit öfter gelingt, bezeugt jede Seite im vorliegenden fund-orte-Band des orte-Verlages. Aber die durchaus doppelbödige und gleichwohl feine Ironie dieser Zeilen sagt bereits allerhand über den präzisen und zugleich unverkrampft spielerischen Umgang dieser Dichterin mit der Sprache.
Sinnlichkeit, Frische und stets auch ein Quentchen Glücksgefühl gehören überdies zu den Ingredienzen ihrer Gedichte. Nur ein einziges Beispiel: „die allee hat sich eingerollt und schnurrt / die fenster schweigen mit offenen mündern / der baum wartet / auf die gutenachtgeschichte“. Die beiden Herausgeber der fund-orte-Reihe freuen sich daher, jetzt diese Gedichte zu Ihnen zu bringen. Aber geben Sie bitte acht: Jolanda Fähs Verse warten fast immer mit einem Lächeln auf den Stockzähnen auf, ohne jedoch zu verschweigen, dass sie durchaus einmal zubeissen könnten.


 

Frommherz, Annette

Annette Frommherz schreibt immer wieder Texte auf der Homepage von Emil Zopfi unter dem Thema »Frommherz am Berg«.
Zudem hat sie ein Theaterstück geschrieben »Dä Spatz i de Hand«


Gottheil Lea

Lea Gottheil hat 2009 den Roman «Sommervogel» im Arche Verlag veröffentlicht:

Dazu ein Auszug aus dem Klappentext:
Die bewegende Geschichte einer Frau, die sich in schweren Zeiten trotz aller Widerstände zu behaupten weiß.
Lotte wird in den dreißiger Jahren im Zürcher Oberland geboren. Der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten auch auf das Schweizer Land, es herrscht Lebensmittelknappheit, und Lotte und ihre Familie kommen mehr schlecht als recht über die Runden. Dabei hat Lotte einen Traum: Sie möchte hinaus in die weite Welt, zunächst nach Zürich, in die Großstadt, um Künstlerin zu werden. Doch das ist für Frauen in jener Zeit nicht vorgesehen, ihre Aufgabe besteht von Kindheit an in der Versorgung von Haushalt und Familie. Als Lottes Vater mit 42 Jahren plötzlich stirbt, muss sie ihrer Mutter versprechen, für immer bei ihr zu bleiben. Doch Lotte hält es nicht aus, schweren Herzens bricht sie ihr Versprechen und geht nach Zürich, wo ihr Bruder Paul und ihre beste Freundin Marianne bereits wohnen. Eines Tages lernt sie Gilles kennen, sie verlieben sich ineinander. Aber als sich gerade alles glücklich zu fügen scheint, erfährt sie ein unglaubliches Familiengeheimnis, und ein Schicksalsschlag wirft sie fast aus der Bahn: bei ihr wird Brustkrebs diagnostiziert. Doch Lotte wird nicht kampflos aufgeben ..


 

Hansemann, Anita

Anita Hansemann aus Graubünden, lebt in der Stadt Zürich, seit Herbst 2004 frei schaffende Autorin, schreibt szenisch und episch. Ihre Theaterstücke vertritt der Kaiser Verlag, Wien. 2005/06 Stipendiatin des «Dramenprozessor», szenische Lesung des Stücks «Schattenspiele» am Theater an der Winkelwiese, Zürich.
2008 «Glut» nominiert für den Heidelberger Stückemarkt
2008 »Die weisse Wölfin«, Kindergeschichte, Verlag Schweizer Jugendschriftenwerk SJW. 2008 Schreckmüpfeli „Tanz im Riedloch“, nach einer Sage aus dem Prättigau
In Solothurn hat sie im Mai 2010 aus einem neuen Romanmanuskript gelesen - Titel: »Der Widergänger«


 

Loosli, Ruth

Ruth Loosli hat 2009 einen Lyrikband publiziert, unter dem Titel: Aber die Häuser stehen noch, Littera Autoren Verlag

Neu erschienen von Ruth Loosli ist im Herbst 2011 eine Sammlung von kurzen Prosatexten im Wolfbach-Verlag, Zürich mit dem Titel: Wila

Wila steht sowohl für einen eigenen Charme wie zuweilen für eine eigene Logik. Einige Geschichten stimmen nachdenklich, andere regen zum Schmunzeln an. Lakonisch und mit Schalk, poetisch und hie und da mit einem Augenzwinkern – so kommt einem Wila entgegen.
Eine erste Sammlung kurzer Geschichten – kleiner Verzückungen.

Diverse Texte und weitere Auskünfte zu dieser Autorin auf deren Website.


 

Piniel, Jolanda

hat im August 2012 im Doerlemann-Verlag Zürich ihren ersten Roman »Die Verbannte« veröffentlicht.

Warum wurde ein kleines Mädchen während des Krieges allein von Bukarest zu Verwandten in die Schweiz geschickt?
Und warum überhaupt lebten die Großeltern damals in Rumänien? Wenn Debora solche Fragen stellt, stößt sie auf ablehnendes Schweigen. So entscheidet sie sich, nach Großmutters Tod und gegen den Wunsch der Mutter, diesen Geschichten vor Ort nachzugehen. Dabei erfährt sie unter anderem, was es damals für eine Schweizerin bedeutete, einen Deutschen zu heiraten. Deboras Reise wird zu einer Spurensuche, in der Vergangenes aufscheint und sich zu einer Geschichte verdichtet, die sie schließlich zur rumänischen Wohnung der Großeltern führt, von der nur noch die Mutter weiß, wie sie einst ausgesehen hat.


 

Scherrer, Otto (gest. am 13. Juli 2012)

Im Jahr 2005 hat Otto Scherrer im Limmat-Verlag den Longseller »Eiholz. Eine Kindheit im Zentrum der Welt« mit Fotos von Otto Scherer senior publiziert. Kurz nach seinem zu frühen Tod ist die 2. Auflage des Buchs erschienen.

Aufwachsen in einer bäuerlichen Gemeinschaft, bevor die Maschinen kamen:
»Den Regen Regen sein lassen, auf der faulen Haut liegen, ein Buch lesen: damit war es nichts. Das Obst musste aufgelesen werden, bevor es draussen verfaulte. Die Knechte im Geäst schüttelten die Mostbirnen ab. Unten kauerten die fünf Eiholzkinder und lasen sie auf. Mit ihnen in der Reihe ein halbes Dutzend Schüler, die ein Sackgeld verdienen wollten oder mussten. Der Grossvater, ehemaliger Waisenvogt, stocherte mit seinem Gehstock im Laub und mäkelte, wenn eine Birne liegen geblieben war …«
Otto Scherers Erinnerungen geben das detaillierte Bild einer bäuerlichen Gemeinschaft im luzernischen Meggen am Vierwaldstättersee, bevor sich diese bäuerliche Kultur in Landflucht und Mechanisierung aufgelöst hat. Er erzählt vom Aufgehobensein des Kindes in dieser Welt, von seinen Flegeljahren und vom Verrat des Jugendlichen beim Weggehen – in die Stadt.
Beigefügt sind Fotografien des Vaters, der sich während des Krieges eine 6x6Kamera angeschafft hat, um seinen Hof zu fotografieren.

»rübis & stübis. Im Eiholz zu Tisch«, Limmatverlag 2010

Zum Buch: Man nehme einen Topf Eiholzgeschichten ums Pflanzen, Ernten, Kochen, Essen und verarbeite sie mit 365 alten Rezepten zu einer kulinarischen Preziose. 1887 / 1888 besuchte Katharina Baumann die Kochschule "Reussport" in Luzern. Die gelernten Rezepte trug sie fein säuberlich ins Reinheft ein, das sie bei ihrer Heirat mit dem Eiholz-Bauern Alois Scherer auf den Hof brachte. Wunderbare und auch wunderliche Dinge sind darin zu entdecken, etwa ein gereimtes Rezept für "Liebesküchli" oder eine "kurze Anleitung zur Hauskäserei". Vergessene Rezepte von "Goldschnitten" bis "Pfaffenmoken" stehen neben Geheimtipps wie "Sägerklöss" oder "Unser Lebkuchen!". Dazu erzählt Otto Scherer von den bäuerlichen Arbeiten im Eiholz rund ums Essen, vom Pflanzen und Ernten im Lauf des Jahres, wie das Huhn in die Suppe kam, der Most ins Fass und der Schnaps in die Flasche, vom Kirschenentsteinen und vom "Ohne Znacht ins Bett", von Kartoffeln, Honig, Nüssen ein Essenskosmos, ein Schlaraffenland, karg und reich zugleich.


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